Bulls und Stones wie erwartet im Finale um die Meisterkrone

Die Bulls stehen nach einem Sieg über Pardubice im Finale Die Bulls stehen nach einem Sieg über Pardubice im Finale Bildquelle: rollstuhlbasketball.at/Hannes Kaufmann

Im Rückspiel der Halbfinalserie haben die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls den zweiten doch noch klaren Sieg mit 86:38 gegen WBS Pardubice eingefahren und sich damit für das Meisterschaftsfinale der Saison 2017/18 qualifiziert. Im Meisterschaftsfinale treffen sie wie erwartet auf die RBB Flinkstones 1, die sich ihrerseits im zweiten Halbfinale souverän mit einem 82:29 Sieg über die Rebound Warriors durchsetzen konnten. Das erste Finalspiel ist am 14.04. in der Steiermark, das zweite eine Woche später in Niederösterreich.

1. Halbfinale:  Rebound Warriors – RBB Flinkstones 1  29:82 (16:42)
Eines war schon vor dem Hochball der ersten Halbfinalpaarung klar: Die Rebound Warriors brauchten ein gar nicht so kleines Wunder, um noch ins Finale um den Titel einzuziehen. Und genau das konnte man bereits nach vier Minuten beim Stand von 12:2 für die Stones ausschließen. Die Flinkstones, die mit Edler, Penz, Steiner, Fiedler und Schaschl klar unter den möglichen Klassifizierungspunkten auf den Court rollten (10,5), hatten schon zu Beginn große Vorteile gegenüber zwar gut aufgestellten Oberösterreichern, die aber speziell am Anfang zu wenig aus ihren Möglichkeiten machten. Spätestens beim Stand von 8:22 nach 10 Minuten war der Steirer-Zug abgefahren und das Team um Spielertrainer Alexander Höglinger konnte im Verlauf des Spiels nicht mehr aufspringen. Dies lag nicht zuletzt an dem gut aufgelegten Andi Steiner, der bereits im ersten Viertel mit 12 seiner insgesamt 27 Punkten erfolgreich war. Die Warriors agierten zu ideenlos, das Spiel war leicht zu durchschauen, da die Spieler immer wieder in Abhängigkeit von Höglinger agierten. Der konnte sich aber selbst nur schwer gegen die gute Defense der Flinkstones durchsetzen. Beim 16:36 läutete das Signal zur Halbzeitpause. Auch in Hälfte zwei änderte sich nichts an der Paarung, außer, dass den Rebound Warriors viertelübergreifend über 10 Minuten kein Korb gelang und die Stones so mit einem 28:0 endgültig das Finalticket lösen konnten. Mit dem klaren 82:29 setzte sich einmal mehr das titelambitionierte Team von Coach Goldgruber eindrucksvoll durch.

2. Halbfinale:  WBS Pardubice - Interwetten/Coloplast Sitting Bulls  38:86 (28:40)
Ähnlich wie in der ersten Halbfinalpaarung, waren auch hier die Vorzeichen vorweg klar zugunsten der Sitting Bulls gerichtet. Doch obwohl Pardubice nicht mit ihrem Top-Team aufwarteten, konnten sie in Hälfte 1 den Sitting Bulls immer wieder Paroli bieten und deren löchrige Defensive für leichte Punkte ausnutzen. Coach Zankl konnte auf Seiten der Bullen fast aus dem Vollen schöpfen, einzig Gergely musste verletzungsbedingt pausieren. Bei den Tschechen spielte Nevecny mit dem amtierenden Meister Katz und Maus, sorgte mit dem einen oder anderen Dreier für Jubel in seinem Team, aber auch Menc war in Korbnähe mehrmals erfolgreich. Beim Stand von 28:22 aus Sicht der Bulls zog der Trainer allerdings die Reißleine, als er bei einem Timeout und einer Moralpredigt offensichtlich endlich seine Mannschaft dementsprechend erreichen konnte. Das wirkte sich bereits wenige Spielzüge danach aus, die Sitting Bulls konnten sich einen leichten Vorteil gegenüber Pardubice verschaffen und mit 40:28 in die große Pause gehen. In Hälfte zwei war dann endgültig der Bann gebrochen. Pardubice zollte der anstrengenden ersten Halbzeit ob seines kleinen Kaders und des hohen Tempos Tribut, die Niederösterreicher verstärkten die Verteidigung und ließen so nur insgesamt 10 Punkte in 20 Minuten zu. Sie selbst zogen nun ihr Spiel auf, das sie eine Woche zuvor in der Euroleague so erfolgreich gemacht hat – mit einem doch noch klaren 86:38 Sieg stand mit den Sitting Bulls dann auch der zweite Finalist fest.

 

 

Letzte Änderung am Sonntag, 25 März 2018 23:36

Anhänge herunterladen
Go to top