Rebound Warriors mit klarem Sieg über ersatzgeschwächte Wiener

Die Rebound Warriors (hier Alex Höglinger) besiegen die Dolphins Wien mit 73:50 Die Rebound Warriors (hier Alex Höglinger) besiegen die Dolphins Wien mit 73:50 Bildquelle: Thomas Kurat

Hatte das Heimteam der Rebound Warriors bei seinem ersten Spiel der zweiten Meisterschaftsrunde in Linz gegen die Sitting Bulls noch eine herbe 33:100 Niederlage einzustecken, so konnte sich die Mannschaft um Spielertrainer Alex Höglinger im Aufeinandertreffen mit den Dolphins aus Wien mit einem klaren 73:50 Sieg rehabilitieren. Wien musste sich ohne ihren Spieltertrainer Pavlovic im Eröffnungsspiel gegen Pardubice deutlich mit 44:68 geschlagen geben und wartet auch nach dem vierten Spiel immer noch auf den ersten Sieg. Niederösterreich kann im zweiten Match gegen Pardubice nur in der ersten Hälfte glänzen, der Sieg mit 69:47 war aber trotzdem nie in Gefahr.

ABSV LoFric Dolphins Wien – WBS Pardubice 44:68 (18:39)
Für Pardubice war es das erste Spiel der Saison. Alle waren gespannt, welche Aufstellung am Platz sein wird. Mit Nevecny, Menc, Votapeck, Janecka und Slavik kamen sie mit einer schnellen und trotzdem großen Starting-Five. Für Wien sollte es ohne Spielertrainer Pavlovic kein einfaches Spiel werden. Pardubice startete mit einem schnellen Korb direkt nach dem Hochball. Die LoFric Dolphins hielten mit einer starken Leistung gut mit. Leider reichte es nicht, Pardubice konnte einen ungefährdeten 68:44 Sieg einfahren.

Interwetten/Coloplast Sitting Bulls – RSC Heindl Rebound Warriors  100:33 (48:16)
Auf die Niederösterreicher warteten die Gastgeber RSC Heindl Rebound Warriors. Die Oberösterreicher konnten nur zu fünft antreten und mussten gleich zu Beginn einige schnelle Gegenangriffe der Bulls hinnehmen. Beim Stand von 12:0 für die Niederösterreicher gelang Stritzinger unter frenetischem Applaus seiner Mitspieler und des Publikums der erste Korb für die Heimmannschaft.
Das erste Viertel endete 24:4, wobei speziell Dogan in diesem Spielabschnitt aus der Mitteldistanz hochprozentig punktete. Die Oberösterreicher kämpften beherzt, und insbesondere Kapitän Höglinger gelangen im 2.Viertel einige sehenswerte Körbe. Die Bullen setzten jedoch den Wunsch von Coach Zankl nach schnellen Fastbreaks gut um, führten zur Pause bereits 48:16 und legten in der 2. Halbzeit noch zu. Wastian setzte mit 2 verwandelten Freiwürfen den Schlusspunkt zum 100:33 und krönte sich damit zum Highscorer in diesem Spiel.

Interwetten/Coloplast Sitting Bulls – WBS Pardubice   69:47 (40:17)
Ohne Pause ging es für die Sitting Bulls gleich ins nächste gegen WBS Pardubice. Die tschechische Mannschaft war mit einigen neuen Spielern angereist und nach dem klaren Sieg im 1.Spiel gegen die LoFric Dolphins aus Wien hoch motiviert.
Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen, dann konnten sich die Bulls langsam absetzen. Zur Pause stand es 40:17 (dank der ‚Erben-Festspiele‘ im 2.Viertel), dann ließen Kräfte und Konzentration nach. Coach Zankl setzte auf Fastbreaks und Pressing – beides lief in dieser Phase nicht wie gewünscht. Das letzte Viertel konnte Pardubice mit 20:11 für sich entscheiden – trotzdem war der Sieg der Sitting Bulls mit 69:47 nie gefährdet.

ABSV LoFric Dolphins Wien - RSC Heindl Rebound Warriors  50:73 (20:37)
Im dritten Spiel trafen Wien und die Warriors aufeinander. Im Cup konnte die Warriors nach einer Overtime einen knappen Sieg mit 2 Punkten feiern. Die Wiener wollten eine Revanche und die Warriors den Grundstein zur Medaille legen. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Oberösterreich konnte bis zur Halbzeit mit 10:15 einen kleinen Vorsprung herausspielen. Im zweiten Viertel machte sich der Ausfall des Spielertrainers Pavlovic wegen einer Verletzung bemerkbar. Die Wiener konnten nicht mithalten und die Warriors bauten die Führung kontinuierlich aus. Zur Pause stand es bereits 20:37. Als auch noch Trifunovic am Ende des dritten Viertels mit dem 2. unsportlichen Foul die Halle verlassen musste, war das Spiel entscheiden. Beide Mannschaften wechselten alle Spieler ein und die Warriors gewannen dieses Mal klar mit 73:50.

Fotos: Thomas Kurat

 

Letzte Änderung am Sonntag, 18 November 2018 21:18

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